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Die Diskussion ist geschlossen. Am Bahnhof Runkel wendet man sich nach rechts und hat sogleich Sicht auf die geradezu bedrohlich wirkenden Steinmassen der Burgruine und Felsen über den kleinen Häusern der Altstadt.

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In der Schmiedgasse hat ein wohlhabender Bürger Anfang des Jahrhunderts ein reich geschmücktes Haus errichtet. Neben einem dreiseitigen Erker umrahmen zierliche Säulen die Fenster.

Neun groteske Menschenköpfe mit geöffneten Mäulern blicken auf die Passanten herab, als ob sie ihnen etwas zurufen wollten. Aber nicht zu früh gefreut: Ein feuchter Händedruck genügt dem Wirt dann doch nicht. Nahe der Stadt liegt auf einer Kuppe die Kreuzkapelle von , ein Zentralbau in Kreuzform, erneuert Die Kapelle liegt in einem achteckigen Mauerring schöne Aussicht.

Selters -Münster nördlich von Selters: Seit stand sie leer und wurde umgebaut zum Kulturzentrum. Südlich von Dauborn ist auch ein Menhir eingezeichnet südlich der Kalascher Mühle und des Leidenbergs.

Am ersten Sonntag im August ist ist das Tal gespert wegen des Radfahrersonntags. Jahrhundert und die Fundamente des römischen Feldbergkastells besucht werden. Auf steiler Abfahrt geht es hinunter ins Weiltal. Mit dem Auto kann man auch über Usingen einsteigen. Ein viereckiger Torturmes ist Rest der Stadtbefestigung aus dem Ein schöner Hangweg im Buchenforst hält darauf zu. Eine schon im Das wüst gewordene kleine Dorf wurde nicht mehr besiedelt; aber Ende des Mehr fällt die dahinter aufragende Kirchenruine Landstein ins Auge.

Die Kirche, Ende des Jahrhunderts errichtet, war noch bis zur Reformation als Wallfahrtsort bekannt. Dort geht es zur Erbismühle. Auf die Erbismühle kamen immer wieder neue Müller, die das Mahlwerk auch während der Schreckensherrschaft der Ritter, in den Bauernkriegen und während des 30jährigen Krieges in Gang hielten.

Den Vorfahren der heutigen Besitzer, der Familie Schneider, brannte die Mühle in der Silvesternacht und später noch einmal an Weihnachten vollständig ab. Seit dieser Zeit begann man, auf der Erbismühle auch Gäste aufzunehmen. Im Eingangsbereich sind noch Fotos der früheren Mühle zu sehen. Sie gibt dort auch einfache Speisen, allerdings nicht unbedingt billig. Seit der Jahrhundertwende ist sie ein gastronomischer Betrieb , sondern noch ein Stück weiter bis zur Einfahrt nach rechts nach Neu-Weilnau.

Doch der Turm ist erst Jahre alt, und das angebliche Gotteshaus sieht von innen aus wie ein etwas verranztes Wohnzimmer. Der Eigentümer selbst wohnt in einem ganz normalen Haus mitten auf dem etwa Gebaut wurde es Ende des Jahrhunderts von dem Frankfurter Privatier Friedrich Favre.

Der Mann hatte reichlich Geld und viel Fantasie. Der Landstreicher ist heute nicht mehr da, die Statuen sind in den er Jahren fast alle gestohlen worden. Er kennt den Park Dreieich, solange er denken kann. Seine Kindheit hat der Rentner in dem Einwohner-Ort verbracht, von seinem Schlafzimmer aus schaute er direkt in den Park. Von den er Jahren an vergammelte es immer mehr. Er schenkte sich das Anwesen zu Weihnachten. Über den Kaufpreis und die Höhe seiner Investitionen schweigt Türk, der früher im Vertrieb arbeitete.

Auch die anderen Gebäude wurden wieder auf Vordermann gebracht. Heute sieht das Anwesen innerhalb der Steinmauern gepflegt aus. Nach rechts hat man einen schöner Blick auf Alt-Weilnau. Jahrhundert, standen seit Jahren leer. Die Wohnungen im Torhaus sollen an Privatleute vermietet werden. Hier fällt die Entscheidung: Weg Nummer 1 hat die Markierung Ahornblatt. Zunächst geht es aufwärts durch den Talgrund und dann rechts in den Wald.

Etwas im Holz versteckt sind rechts die Reste der Burg Hattstein zu sehen. Frankfurt versuchte die Burg zu stürmen, kamen die Cronberger den Hattsteiner gegen Frankfurt zu Hilfe. Erst konnten sie Philipp und Conrad von Hattstein gefangennehmen. Im Jahre gelang es den Reifenbergern, die Burg zu erobern.

Die Hauptburg der Hattsteiner bestand aus einem Turm und einem Wohnbau. Sie war durch einen Zwinger und einen tiefen Graben geschützt. Jahrhundert wurde die Burg verlassen und fing zu bröckeln an. Seitdem steht sie als Ruine im Walde. Der Weg führt dann nach einem kurzen Stück nach rechts und zurück zum Parkplatz. Weg Nummer 2 hat die Markierung Rehbock. Während Weg 1 nur rund zwei Kilometer lang ist, sind es nun vier Kilometer.

Vom Parkplatz geht es in nordöstlicher Richtung aufwärts. Die Fläche wurde wieder aufgeforstet, jedoch ist sie am Unterschied des Vegetationsbildes gegenüber der umgebenden Waldfläche zu erkennen. Der Weg biegt nach etwa Metern rechts ab ins Tal. Auf dem Talgrundweg kommt man zum Parkplatz zurück. Weg Nummer 3 hat die Markierung Schmetterling.

Er ist etwa fünf Kilometer lang. Am Waldrand nach links auf einen schmalen Pfad, der im Weiltal aufwärts vorbei an einem Kinderspielplatz bis zum Trippelweiher führt.

Dies war vermutlich bereits im Jahrhundert Sitz eines der bedeutendsten Geschlechter dieser Landschaft. Der stämmige, runde Burgfried geht auf das Seit ist die Burg nur noch Ruine. An der nächsten Wegkreuzung geht es scharf nach links und am Westhang des Sängelberges entlang zur Ruine Hattstein und in den Talgrund.

Auf dem Talgrundweg kommt man zum Parkplatz. Durch Neu-Weilnau geht es weiter Richtung Weilrod. Kurz vor Rod a. Weil biegt man aber links ab nach Cratzenbach.

Der Weg ist allerdings sehr schlecht, in der Mitte nicht mehr als ein Waldweg. Aber der Besuch des Eichelbacher Hofs lohnt sich, ist doch das Herrenhaus derer von Rheinberg erbaut. Der Hof wurde von einer Familie in jahrelanger Arbeit restauriert.

Nach einiger Zeit fragten sie: Man fährt aber nicht geradeaus nach Hasselbach, sondern nach links in Richtung Schweikershausen. Dort liegt links die Vogelburg mit mehr als Papageien und Eulen. Die Papageien sprechen, setzen sich auf die Schulter und sich auch lernbegierig.

Sie wurden meist aus Privathand hier übernommen. Öffnungszeiten sind vom Die schwarz-braune Uhu-Dame plustert sich mächtig auf, als der Betrachter etwas näher an ihr Gehäuse herantritt. Mit starkem Blick fixiert sie den Betrachter und klappert mit dem Schnabel. Die Drohgebärde soll einschüchtern und den Nachwuchs vor Räubern schützen.

Anders als Greifvögel, die ihre Beute im Flug entdecken und auf sie herniederstürzen, verharrt die Eule erst einmal regungslos auf einem Ast, fixiert ihr Opfer und fliegt dann plötzlich auf die Beute zu. Der Garten gruppiert sich um eine kleine Teichanlage mit einer Insel, auf der sich zwei Papageien die Zeit vertreiben.

Besonders eindrucksvoll ist die Artenvielfalt. Diese kleinste europäische Kauzenart gehört zu den wenigen tagesaktiven Eulen. Die anderen Eulen erwachen erst zur Dämmerstunde zum aktiven Vogelleben.

Der jährlich wachsende Vogelpark gilt unter Vogelfreunden fast noch als ein Geheimtip. Neue Volieren kommen hinzu. Inzwischen wurde eine Aussichtsplattform errichtet, und beim Spielplatz entstand ein überdachter Versammlungsraum, in dem die Intelligenz der Papageien anhand von Kunststücken wie Fahrradfahren gezeigt wird.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene fünf, für Kinder drei Mark. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Die imposante Stahlfachwerkbrücke wurde abgerissen, zwei gemauerte Widerlager an beiden Talseiten sind noch erhalten.

Dann fährt man nach Weilrod hinein und links ab Richtung Weilmünster. Hier, an der engsten Stelle des Weiltales, kreuzt man gleich dreimal auf kleinen Brücken die namensgebende Weil. Dann verläuft der leicht abschüssige Weg bis zur Mündung in die Lahn bei der Guntersau. Abstecher kann man noch machen zur Kristallhöhle bei Kuhbach und nach Elkershausen südlich von Weinheim mit der ehemaligen Wasserburg.

Wanderung westlich von Neu-Weilnau: Ausgangspunkt ist der Eichelbacher Hof. Allerdings sollte man am Mittwoch, Samstag und Sonntag den dortigen Parkplatz nicht blockieren, der an sich für die Gäste gedacht ist. Man geht vom Parkplatz ein Stück abwärts und dann rechts weiter Wegweiser Usingen an einem Bach und mehreren Fischteichen entlang. Man kommt nach Rod an der Weil. Durch den Verkehrskreisel geht man nach links und dann gleich wieder rechts und noch einmal rechts.

Links des Weges sind Felsen zu sehen. In Höhe der Erbismühle kann man über den Steg zu ihr hinübergehen. Weiter geht es dann östlich an Neu-Weilnau vorbei. Dafür sieht man um so besser Alt-Weilnau und seinen Burg. An der ersten Gabelung nimmt man den mittleren Weg, an der nächsten geht man rechts, an der nächsten wieder rechts. Man geht nach rechts am Waldrand entlang, aber am nächsten Weg wieder links am Ginster entlang.

Noch vor dem Wald geht man in einem kurzen Rechtsbogen mit dem Wanderzeichen zunächst am Waldrand entlang, dann links durch den Wald. An seinem Ende wird links ein Arboretum entwickelt. Träger ist ein Verein aus Finsternthal. Fünfzig verschiedene Bäume sollen hier einmal stehen und das Gelände soll begehbar werden. Es geht aber nach rechts auf Riedelbach zu. Hier kann man nach rechts die Kirche sehen. Ein Stück oberhalb der Schule geht es rechts hoch zum Segelflugplatz und zum Sportplatz. Zwischen den Geländern kann man diese Heide durchqueren und biegt am Ende wieder nach links ab wieder bis zum Radweg Nummer 6.

Länge der Strecke 18,5 Kilometer, Höhenunterschied fast Meter. Sehenswert ist auch die alte Schule mit einem Oberstockwerk in Fachwerk und einem kleinen Turm. Vom Marktplatz steigt man auf zum Kirberg mit dem Aussichtsturm, der einmal Teil der mittelalterlichen Befestigunsanlage war.

Weilmünster -Rohnstadt südlich vonWeilmünster: Westlich von Dietenhausen verläuft der Eselsweg, auf dem man früher die Esel entlang der Höhenlinie nach Weilmünster trieb.

Weinbach-Elkerhausen westlich von Weilmünster, aber schon näher and er Lahn: Das Schloss Elkerhausen Burgring 18 wurde. Jahrhundert als Wasserburg, heute ist es Renaisssanceschloss in Privatbesitz. Doch so wenig sich heute nachweisen lässt, wie und wo genau Usingen in der Beckenlandschaft des Flusses Usa entstand, so ungewiss ist der Zeitpunkt. Seiner Auskunft nach kann bei einer Zeitspanne als sicherer Termin einer Ersterwähnung immer nur das späteste Datum angenommen werden.

Walrad, dessen Tod sich im Jubiläumsjahr zum Mal jährt, gilt als einer der bedeutendsten Förderer der Stadt. Er machte Usingen zu seinem Fürstensitz. Der Fürst baute das Usinger. Schloss zu seiner Residenz aus und legte den Schlossgarten an. Wiedererkennen würde er die Residenz wohl nicht mehr.

An ihrer Statt steht ein gelbes Schul- Backsteingebäude, das nach einem verheerenden Brand gebaut wurde. Usingen war im Jahrhundert nur deshalb Herrschaftssitz geworden, weil zwei erbberechtigten Nassauer Brüdern keine bessere Lösung als eine Landesteilung eingefallen war.

Die von Walrad begründete nassauisch-saarbrückisch-usingische Linie hielt es dann nur gut 80 Jahre im Hintertaunus, wurde der Regierungssitz nach Wiesbaden verlegt. Walrad hatte sich nach Kräften bemüht, mit seiner Bautätigkeit, der Förderung von Ackerbau und Gewerbe.

Kaum hatte sich das Städtchen erholt. Auf beide blickt der nassauische Löwe von einer hohen Sandsteinsäule am Brunnen herab. Das Gebäude ist erbaut als Fachwerkhaus auf Fundamenten von drei Wohnhäusem.

Es war erst freiadliger Hof, dann Flanellfabrik. Teile der Innenausstattung aus dem Der heutige Besitzer schreibt: Dieser Reinhard von Schletten hatte kurz vor dem 30jährigen Krieg aus der Mitgift seiner Frau und durch Zukäufe ein freiadeliges Gut erworben und durch den Umbau dreier Häuser ein repräsentatives Wohnhaus geschaffen.

Sein Grundstück wurde an einer Westseite auf etwa 90 Meter Länge von der Stadtmauer begrenzt, für deren Verteidigung er zu sorgen hatte. Das aufwendig mit stuckierten Decken, ornamentierten Bodenfliesen und prächtigen Kachelöfen ausgestattete Haus geriet am Energisch ging man an den Wiederaufbau.

Schmuckelemente unter den Fenstern zeigen, dass es zunächst nicht verputzt war. Von dessen Erben erwarb es der Landesherr, um dem Gut seinen rechtlichen Sonderstatus zu nehmen und es Stück für Stück an steuerpflichtige Bürger zu verkaufen. Das Wohnhaus mit Garten und Wirtschaftsgebäuden ersteigerte ein Flanellfabrikant und betrieb darin sein Gewerbe.

Im Jahre verkaufte er das Haus an einen meiner Vorfahren. Er nutzte es als Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Nach dem Krieg musste es nicht nur der Familie, sondern auch Evakuierten und Flüchtlingen als Unterkunft dienen.

Bis zu 34 Personen lebten zeitweise im Haus - und verwohnten es. Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es um es zu besitzen! Meine Schwestern und ich haben uns nach einigem Zögern entschlossen, das Haus zu sanieren und dabei möglichst viel der Originalsubstanz zu bewahren und vielleicht das Fachwerk der Fassade freizulegen. Die schlimmsten Bauschäden sind mittlerweile behoben und der erste Bauabschnitt abgeschlossen, der zweite begonnen. Schätze haben wir aber leider trotz eifrigen Grabens und Siebens nicht gefunden Ulrich Würz.

Westlich von Usingen führt die K Richtung Wilhelmsthal. Der Hattsteinweiher ist das einzige natürliche Gewässer im Taunus, in dem Baden erlaubt ist. Doch der Ansturm hält sich in den Grenzen des regionalen Einzugsgebiets. Selbst bei strahlendem Sonnenschein darf man begründete Hoffnung haben, am Rasen- und Sandstrand oder auf der Terrasse des See-Restaurants noch ein freies Plätzchen zu finden. Gut ein Viertel der Uferlandschaft ist zudem als Naturschutzzone abgegrenzt, und darf nicht angeschwommen oder betreten werden.

Es ist die Burg der Craniche von Cranichsberg, die ausstarben. Sie hat einen halb-kreisförmigem Bergfried und einen Palas und Wirtschaftsgebäude. Nur Stoiker unter den Surfern und Seglern. Drachenfliegern und Skiläufern werden hierzulande die rechte Freude an ihrem Hobby finden.

Dennoch — auch der neuen Mode. Die Felsklötze können noch so niedrig sein, das metallische Geklapper der Haken und Ösen ist unüberhörbar. An der Steinwand in der Rhön sieht man die besten Kletterkünstler. Für die ersten Hangelversuche tut es auch der Taunus: An die Steilseite und das bis zu 17 Meter hoch aufragende östliche Ende des Quarzit-Riffs sollten sich allerdings nur Geübte wagen.

Diese Aussicht eröffnet sich zwar genauso schön von den beiden Rundwanderwegen aus, die durch das Gelände führen. Ach ja, an der westlichen Schmalseite kann der Fels auch problemlos von Halbschuhträgern erklommen werden. Einige besonders schöne Stücke. Wie von Menschenhand geformt und geschliffen wirken die vielen Dutzend kegelförmiger Kristalle, aus denen sich die konkav gebogenen Steine zusammensetzen. Entweder passieren wir die vier Stockwerke hohe senkrechte Wand aus Quarz mit sicherer Bodenhaftung, oder wir klettern über den zerfurchten Kamm dieses Felsens.

Der bei Bergsteigern zu Übungszwecken beliebte Felsen ist Teil eines Quarzganges, der sich quer durch den Taunus erstreckt und für geologisch geschulte Augen an mehreren Stellen sichtbar ist.

Und dann die erste lange Grenze: Nach halbstündigem Marsch stehen wir plötzlich im Schatten eines dichten Daches aus Blättern und achten auf den rechten Weg, denn wir verlassen das Häschen und folgen dem Weg mit einem Dreieck. Der führt nach rechts und abwärts und direkt ins Paradies.

Vor uns öffnet sich die Aue des kleinen Michelbachs mit Blumenwiesen, wie sie in Märchenbüchern beschrieben werden. Landmesser sollen zwischen den Weltkriegen die ersten wohlversorgten Gäste des heute bekannten Landgasthofes gewesen sein.

Der Weg zurück führt vorbei an einem renovierten Backhaus erbaut zum Michelbach. Wir überqueren ihn aber nicht, sondern biegen nach rechts in den Weg entlang des Bachs, dem Wasserlauf entgegen. Wieder sind wir Grenzgänger: Aus den Wurzelstöcken gefällter Eichen und Hainbuchen wachsen armstarke Triebe zu einem niedrigen Wald. Zur rechten Zeit darf dort jedermann ernten, ohne zuvor gesät zu.

Der jahrhunderte alte Weg wird gesäumt von Grenzsteinen mit den hoheitlichen Initialen und der Jahreszahl Hin und wieder fällt unser Blick auf wird verdrehte uralte Hainbuchen. Wir deuten sie als Reste einer historischen Allee. Rechts taucht das kleine zu Usingen hörende Dörfchen Michelbach auf.

Dort wird die Grenze von Gerstenähren gebildet. Wir hüpfen rüber und sind wieder der Grenzgänger, entlang des von Stieleichen und Kastanien beschatteten Asphaltstreifens. Aber nur Meter, dann erreichen wir wieder die bizarren Quarzfelsen, in deren Nähe sich ein jetzt der Rastplatz des Naturparks Hochtaunus befindet.

Die kleine Stadt Usingen im Taunus ist weltweit bekannt - zumindest in den Kreisen der Glashersteller. Der in der Hochtaunuskreis-Gemeinde abgebaute Quarz ist so rein, dass er sogar für die Raumfahrt benutzt wird. Das Mineral wird so lange gehauen, zerrieben und gemahlen, bis aus ihm ein Pulver geworden ist. Dann wird der Quarz in die ganze Welt verkauft, jeden Monat sind es etwa bis Tonnen. Das meiste davon geht in die Glasindustrie, sehr begehrt ist er auch in der Raumfahrt.

Präzisionsgeräte in den Raumschiffen bestehen aus dem Usinger Mineral, das auch für den Bau von Teleskopen benutzt wird. Fertig gebaut ist das gigantische Gerät mit einem Spiegeldurchmesser von Metern allerdings noch nicht. Die grobe Arbeit erledigen heute die Maschinen. In einem Kinderwald wurden bisher Bäume gepflanzt, immer bei der Geburt eines Kindes.

Rückwärts fährt man dann über Fellinghausen nach Biebertal. Über Vetzberg geht es dann wieder nach Gleiberg und auf die B Nach Wetzlar über die A Auf der A 45 fährt man in Ehringhausen ab und nicht über die B , sondern erst ein Stück weiter im Ort nach rechts nach Daubhausen und weiter nach Nordwesten nach Edingen.

Dort geht es dann links ab nach Greifenstein. Dort steht rechts die Honigmühle. Ein Stück weiter durch den Wald steht rechts die Dickesmühle, ein Backsteinbau, der nicht besonders gekennzeichnet ist. Dort kann man parken und es geht ein Steig hinauf zu den Resten der Basilika. Von Nauborn fährt man nach Wetzlar hinein. Links liegt die Ruine Kalsmunt, rechts der Dom. Das Fragment ist eines von rund Dort geht es rechts zu den Parkplätzen für die Altstadt.

Der Ort lohnt sich wegen seiner Ruine. Im Ort geht es rechts ab nach Kuhbach, wo die berühmte Kristallhöhle ist. Wenn man diese besuchen will — vor Kuhbach links abbiegen — fährt man von dort weiter nach Freienfels: Man kann aber auch von Edelsberg direkt nach Freienfels fahren, dessen Burg bekannt ist durch die jährlichen Ritterspiele.

In Freienfels fährt man wieder nach links in Richtung Villmar. Gleich nach der Abzweigung ist links die Auffahrt zur Burg. Über Weinbach geht es an Elkershausen vorbei zur Lahn bei Aumenau. Dort links weiter nach Villmar.

Am Bahnhof steht links das neue Lahn-Marmor-Museum. Die drei starken steinernen Bogen der Alten Lahnbrücke halten seit oder dem Druck des Verkehrs, des Wassers und des Eisganges stand. Man biegt nach der Brücke links ab in Richtung Limburg.

Rechts sieht man hoch über dem Tal die Burg Schadeck: Sie wurde im Jahre oder von Heinrich I. Zwischen den Nachbarn gab es ständige Fehden. Jahrhunderts verfiel die Anlage. Ein viergeschossiger Bau ist erhalten schöne Aussicht. Wer Kontakt zu den Landsknechten aufnehmen möchte schreibt an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Am Ende von Runkel darf man nicht nach links fahren, obwohl der Wegweiser nach Limburg dorthin weist. Man fährt nach rechts Richtung Steeden und Dehrn.

Links geht es zur Neuen Mühle und der Mündung in die Lahn. Dann kann man ein Stück nach Norden nach Hofen und dann nach links nach Steeden fahren.

Das idyllische Seitental der Lahn ist abwechslungsreich und bietet schöne Natur. Es ist ein wunderschönes Anwesen aus dem Jahrhundert mit einem kleinen Mühlenmuseum, Wasserwerk, Getreidemühle, Gästehaus, einer Veranstaltungsscheune und einem lauschigen Innenhof, ein wunderschönes, denkmalgeschütztes Gebäude-Ensemble.

Südöstlich von Schupbach liegt die Christianshütte. Am Eisenstollen östlich der Hütte ist ein schönes kühles Plätzchen, wo man sich mit dem klaren Wasser erfrischen kann. Wo heute ein kleiner Bach entlang läuft, waren die Gleise, auf denen die Dampflok die Bodenschätze herausfuhr.

Die Tour der Bahn ging nach Christianshütte, wo auch unser nächster Stop ist. Früher war es Sitz der Firma Buderus, dort wurde Eisen verhüttet. Knapp ein Kilometer entfernt, auch mitten im Wald nördlich von Schupbach, liegt ein Lahnmarmorbruch. Bis in die 70iger Jahre wurde Marmor abgetragen, dann rentierte sich das nicht mehr.

Letzte Station ist Heckholzhausen. Am Ortseingang nicht zu übersehen: Die Kerkerbachbahn wurde übrigens in Betrieb genommen und transportierte all die Bodenschätze wie Kalk, Eisenerz, Basalt und Ton, aber auch Marmor. Am Bahnhof Runkel wendet man sich nach rechts und hat sogleich Sicht auf die geradezu bedrohlich wirkenden Steinmassen der Burgruine und Felsen über den kleinen Häusern der Altstadt.

Über uns ragt auf steilem Fels Burg Schadeck empor. Ein Waldstreifen schiebt sich ins Freiland, durch den sich der Weg windet, um dann im Feld mit Sicht zu den fernen Taunusbergen weiterzuziehen. Wir ignorieren das, nehmen noch vor dem Werksgleis den Weg links zum Lahnufer und halten auf die Brücke zu.

Erst geht es unten durch, dann rechts hinauf und hinüber zur Taunus-Lahnseite. Voraus ragt auf senkrecht abfallendem Fels die tausendjährige, doppeltürmige Basilika St.

Lubentius über Dietkirchen empor. Wir nehmen von der Brücke in Dehrn an gleich links den asphaltierten Weg in Richtung Wald, eingangs des Naturschutzgebietes, den wir ohne Zeichen durchqueren, wobei es nur leicht ansteigt. Zunächst am Waldrand, geht es alsbald munter auf und ab.

Unterhalb des baumbestandenen Steilhangs wird der Lahnbogen sichtbar, wir tasten uns hoch oben darüber auf einem Saumpfad entlang. Da sollte man schon etwas schwindelfrei sein. Ein kleiner Abstecher führt zum Gedenkstein für Freiheitskämpfer aus napoleonischer Zeit.

Wir behalten die bisherige Richtung bei, wenn sich das L hier auch rar macht. Damit halten wir fast genau auf das Eingangstor der Burg Runkel zu. Gemeinsam vermarkten sie den Kilometer langen Fluss: Der Erfolg gibt den Anrainern Recht: Die Zahl der Kanuten und Radfahrer hat sich verdoppelt. Erst unterhalb von Marburg bei Roth, wo sich das Tal weitet, steigen die ersten Bootswanderer ein.

Wie reizvoll die Strecke für Radwanderer ist, hat sich herumgesprochen: Dabei nimmt das Tal flussabwärts an Beliebtheit zu. Zu den Radlern kommen rund Auch ihre Zahl hat sich seit Anfang der 90er Jahre verdoppelt. Sie ist der älteste botanische Garten Deutschlands, der seit seiner Anlage nicht verlegt worden ist.

Auch wenn jedes Jahr rund Studenten der Biologie, Agrarwissenschaften, Tiermedizin, Geografie und angehende Lehrer lernen hier, Pflanzen zu bestimmen: Sie kümmern sich auch um den internationalen Samentausch. Botanische Gärten auf der ganzen Welt stehen in engem Kontakt und schicken sich auf Wunsch und kostenlos Samen ihrer bedeutendsten Pflanzen zu. Zu den täglichen Aufgaben gehört auch die Pflege der rund 25 Sammlungen und Abteilungen der Anlage, die im Freien oder in zwei Gewächshäusern untergebracht sind.

Die ältesten Pflanzen sind ein gepflanzter Ginkgo-Baum, zwei Platanen von und eine Blutbuche von Im Jahre wuchsen im Botanischen Garten nur Heilpflanzen.

Auf rund Quadratmetern wurden damals Kräuter und Sträucher gezogen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Areal ständig erweitert, denn mit der Entwicklung der Botanik zur Wissenschaft wuchs auch die Bedeutung von Universitätsgärten. Jahrhundert hatte dann die klassische Systematik. Die systematische Abteilung ist das Herzstück der Anlage. Doch die Ahnenreihe hat Fehler. Wo früher beispielsweise eine enge Verwandtschaft als sicher galt, belegen moderne Untersuchungen das Gegenteil.

Heute lädt dort ein idyllischer Teich Schwanenteich? Vielleicht wird das Jugendstilgebäude einmal wieder aufgebaut. Von der Stadtkirche steht nur nach der Turm, der an bestimmten Tagen bestiegen werden kann. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. In der Gasse links davon sieht man auf der linken Seite die Synagoge. Weiter nach links kommt man zum Marktplatz , wo sich auch eine Informationstafel befindet. Diese geht man entlang über die Westanlage. Dort befindet sich in Höhe der Post aber noch vor dem Bahnhof auf der linken Seite geht es zum Liebigmuseum mit dem Liebig-Laboratorium in dem ehemaligen Wachgebäude einer Kaserne.

Hier befand sich die neue Universität. Er hofft auf Da gibt's kein Rausreden, und das ist auch gut so. Wenn man nur das Mathematicum besuchen will, fährt man am Abzweig Bergwerkswald in Richtung Wetzlar und dann zunächst in Richtung Universitätskliniken. Aber geradeaus geht es dann in die Stadt.

Wenn man schnell zur Autobahn kommen will, fährt man über die Lahnbrücke. Die Stadt hat einen Anlagenring, der auf der alten Stadtmauer gebaut wurde. Nach links geht es hinein in den Seltersweg. In der Stadt gibt es auch noch ein Kindermuseum von Wolfgang Magel. Die Burg Gleiberg auf Meter hohem Basaltkegel wurde zerstört und ist seitdem als Ruine erhalten, aber gut restauriert. Es gibt Unterburg und Nassauer Bau Die Oberburg hat einen Palas und einen 30 Meter hohem Bergfried.

Der Eingang lag ursprünglich an der Nordseite. Die gesamte Anlage ist im Besitz des gegründeten Gleibergvereins, der sich mit der Übernahme verpflichtet hat, den Verfall aufzuhalten, Restaurierungsarbeiten durchzuführen und der Öffentlichkeit den Zugang zu ermöglichen.

Diese Auflagen werden in bewundernswerter Weise noch immer erfüllt. Zur Kirche kommt man nur der direkte Weg von der Burg ist oft verschlossen durch das Südtor am unteren Ende des Parkplatzes um , mit Wachstube und Halseisen und dann immer links weiter. Man tritt zunächst in das eine Kirchenschiff mit drei bemalten Holzpfeilern. Nach links geht dann noch ein Kirchenschiff ab mit einem Holzpfeiler, offenbar für die Burgbewohner. Am Scheitelpunkt steht die prächtig bemalte Kanzel.

Im Chor finden sich Wandmalereien Die Kirche wurde von bis restauriert und nach dem alten Patronat wiederbenannt. Aufgrund ihrer Abstammung als Tochter des Königs Costus war sie hochgebildet und konnte sich als junge Christin gegenüber dem römischen Kaiser Maxentius in Alexandrien für den christlichen Glauben und gegen seine heidnische Götzenanbetung einsetzen.

Wegen des Rades ist sie auch zuständig für die Wagner und Müller sowie alle anderen Gewerbetreibenden. Wegen ihrer Schönheit ist sie auch die Patronin der Schneiderinnen und Modistinnen.

Das ihr zugeschriebene Symbol ist das Rad, mit dem sie der Legende nach durch den Kaiser gefoltert wurde. Das kann Mut machen, heute den eigenen, christlichen Glauben zu bekennen.

Darum haben wir mit der Rückbenennung ein Zeichen setzen wollen. Bereits aus der Ferne fällt mit der auf einem Basaltkegel liegenden, das Gleiberger Land beherrschenden Burg Gleiberg als dem Wahrzeichen der Gemeinde Wettenberg, die evangelische Katharinenkirche Gleiberg auf. Sie schmiegt sich eng an den Berg an. Die kleine bronzene Gedenktafel rechts des Kirchenportals verrät bereits Wesentliches über die Katharinenkirche: Sie wurde um errichtet, zu Beginn des 30jährigen Krieges erweitert, umfassend in den 60iger Jahren restauriert und trägt seit wieder ihren alten Patronatsnamen.

Im Jahr erfolgte eine erneute Sanierung, insbesondere des barocken Dachstuhls. Eine erste Spur der Feier des christlichen Gottesdienstes auf dem Gleiberg finden wir in dem aus dem Jahrhundert stammenden Merenberger Bau der noch auf das Jahrhundert zurückgehenden Befestigungsanlage Burg Gleiberg.

Die kleine aus spätstaufischer Zeit stammende Burgkapelle befindet sich östlich im Palas, noch heute erkennen wir das in die Wand eingelassenes Weihwasserbecken sowie Reste der ehemals zwei Kreuzgewölbe auf Wanddiensten mit Knospenkapitellen. Die heute noch erhaltene und nun sich in der Katharinenkirche befindende kleine Ave-Glocke rief einst die Burgbewohner zum Gebet.

Um wurde nach der Verleihung der Marktrechte an Gleiberg für die wachsende Bevölkerung, bestehend aus den Burgmannen Verwaltungsbeamte, Ritter, Bedienstete der Burgherren und ihren Familien. Wie drei kleine noch erhaltene Strebepfeilerreste auf romanischem Sockel zeigen. Gleich zu Beginn des 30jährigen Krieges, Bauinschrift über dem Hauptportal , kommt es zu einer für die damalige Zeit doch recht kurzen Phase bis der baulichen Erweiterung der inzwischen baufällig und zu klein gewordenen Kirche.

Die Balkendecke des Schiffs wird über Mittelunterzug auf Längsachse durch eine mit Weinranken bemalte Mittelsäule gestützt. Das originale Dachgestühl ist noch in sehr gutem Zustand erhalten.

Dabei ist aus dieser Zeit die untere Empore mit ornamentalen Brüstungsmalereien sowie biblischen Bild- und Wortmotiven versehen; die obere besitzt gedrehte Docken 1. Im Jahre wird der Kirchenraum ganz im reformatorischen Sinn mit einer geschnitzten Kanzel vervollständigt.

Im Jahr werden weitere Stützsäulen im Kirchenschiff nötig, da der Längsunterzug sich stark durchbog. Eine umfassende Restauration und Sanierung wird unter Pfarrer H. Zahlreiche, teilweise rekonstruierbare Fresken 5 wurden entdeckt, die in der Reformation überstrichen worden waren, ebenso die Brüstungsmalereien. So sehen wir heute Fragmente beispielsweise der Katharina mit dem Rad, mit dem sie nach der Legende gefoltert wurde. Auch die Deckenbalken wurden geprüft und teilweise durch neue ersetzt.

Im Innenbereich wurden die Elektroleitungen modernisiert und unter Putz gelegt Eine neue Beschallungsanlage wurde installiert Der Innenraum wurde unter denkmalrechtlichen Gesichtspunkten gestrichen bzw. Die Fresken wurden davon ausgespart. Unter anderem lesen wir: Abgebildet ist der auferstandene Christus, wie er links vom Vater mit seinen drei Söhnen und rechts von der Mutter Klingelhöfer mit ihren drei Töchtern, alle betend, umgeben ist.

Bereits beim Betreten der Kirche fällt rechts ein Bild auf einer Bankbrüstung auf: Hinter dem Altar sind fünf Bildtafeln zu sehen: Aus einem Baumstumpf wächst ein neuer Stamm mit einem sich darum windenden Weinstock empor, der zwischen einigen Blättern die wertvolle Schale trägt. Den achteckigen Sockel ziert als Umschrift ein Zitat aus Johannes 15,5: Damit ist ein Thema vorgegeben. Der auf den leblosen Stumpf eingesetzte, emporragende Stamm wird wiederum Lebensträger für einen Weinstock, der sich an ihm hoch schlängelt.

Zwölf Blätter und eine Weintraube zieren den Taufstock; einige der filigranen Blätter halten die alte Taufschale, als wollte dies sagen: Dem aufmerksamen Betrachter entgeht sicher nicht die Verbindung zum Krofdorfer Taufstein: Die Lebenskrone aus Kubus und kleinen Dächern, hier stark auf die Oberkante des Stammes verdichtet, findet sich ebenso wieder wie de den Stumpf übersäenden Bauklötzchen. Fragmentarisch erhalten sind unter anderem: Sie wurde von dem Vetzberger Schreinermeister Volbert Bauernfeind begonnen, der aber an der Pest verstarb.

Die Kanzel wurde von einem anderen, uns unbekannten Künstler vollendet, vielleicht einem Sohn. Der Kanzelstuhl trägt die Inschrift: Den Schalldeckel verziert ein älter wirkendes Kruzifix, das vermutlich einmal ein Prozessionskreuz darstellte. Die beiden Inschriften des Schalldeckels lauten: Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbt und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Johannes 11 V, 25,, das thematisch die drei folgenden Bildmotive überschreibt: Seit alters her rufen sie die Menschen zu sonntäglichem Gottesdienst und täglichem Innehalten und Gebet.

Sie tragen zugleich die Freude des Glaubens in die Welt zum Zeugnis hinaus. Ursprünglich noch in der kleinen Kapelle der Burg eingebaut, erklang die kleine romanische Glocke im Schlagton f " ab in der neuerbauten St. Barnikol, Evangelische Kirchengemeinde, in: Die Gleiberger Kanzel ist Jahre alt Hrsg.

Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung der Krofdorfer Kirche Hrsg. Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Im April Kutschentreffen in Krofdorf. Man kann mit dem Auto durch das Südtor fahren, an einem Brunnen vorbei und durch das Nordtor um mit der Linde davor.

Nach etwa einem Kilometer kommt man zum Fohnbachtal, in das man aber nur ein Stück hineinfahren kann. Der Fohnbach hat eine Länge von 12,8 Kilometern. Ein natürlicher Bachlauf, mit einem Saum aus Schwarzerlen, Feuchtwiesen und den angrenzenden naturnahen Waldbeständen kennzeichnen einen ökologisch und auch landschaftlich hochwertigen aber sensiblen Lebensraum.

Von dort geht es wieder direkt in den Ort bis zur Kirche. Pfarrkirche um , ist ein ausgezeichnetes Beispiel für eine spätgotische Holzpfeilerkirche. Nach rechts geht es dann weiter and er Ruine Vetzberg vorbei. Die Ruine Vetzberg ist die einstige Vorburg der Gleiberger, ebenfalls auf einem dominierenden Basaltkegel. Sie ist seit etwa verfallen, Bergfried und Reste des Palas sind erhalten.

Im Ort Vetzberg gibt es eine Ringmauer mit Torturm Dann kommt man nach Biebeltal-Rodheim. Autofahrer finden hier gut einen Parkplatz. Die Häuser bleiben zurück, ein kleines Wiesental tut sich auf, an das die Bäume immer enger heranrücken.

Sobald der blaue Strich halb rechts abschwenkt, bleiben wir auf dem linken Strang, queren das Gewässer und folgen dann, jetzt ohne Markierung, dem Linksbogen aufwärts durch hohen Buchenbestand. Am Scheitelpunkt, einem quer verlaufenden Forstweg, ist die nächste Markierung, der gelbe Strich, erreicht. Genau gegenüber geht es in bisheriger Richtung kurz weiter, dann ein Linksbogen und der Wanderer wird auf federndem Naturboden abwechslungsreich an einem Hang entlang geleitet.

Ab einer Lichtung werden zwei Möglichkeiten angeboten, mit dem gelben Strich nach Krofdorf und damit zur Gleiburg zu kommen. Wir wählen das für die Autofahrer günstigere, links aufwärts bringende Zeichen. Nochmals geht es durch den Wald, bis dann vom Parkplatz aus der Blick freigegeben wird zur Ruine Vetzberg. Busbenutzer können unterhalb ab Hardtweg zurückfahren, Autos oben abgestellt werden. Holz- und Technikmuseum, Dampftage und Vorführungen. In den letzten Jahrhunderten vor der Zeitenwende war der Dünsberg ein bedeutendes keltisches Siedlungszentrum im Gleiberger Land.

Erste archäologische Ausgrabungen fanden bereits vor Jahren statt. In den letzten Jahren wurden einige gezielte Grabungen durchgeführt, die Fragen zu verschiedenen Aspekten der keltischen Stadt beantworten konnten: Im Jahre wurde das Museum eröffnet und erfreut sich seitdem regen Interesses. Das Museumskonzept stützt sich auf die Fachkenntnis des Vorstandes, der an den Ausgrabungen wesentlich beteiligt war und teilweise aus Fachwissenschaftlern besteht.

Vom Verein herausgegeben wird ein aktuelles, reich bebildertes Heft zur Archäologie unseres Hausberges: Schwerpunkt in diesem Museum sind die bei den jüngeren Ausgrabungen freigelegten und dokumentierten Funde und Strukturen sowie die daraus folgenden Interpretationen - ein Blick in die moderne Ausgrabungstechnik und die fesselnde Welt der Archäologie!

Erstmals kann in unmittelbarer Nähe des Dünsbergs ein herausragender Fundkomplex aus keltischer Zeit dauerhaft und im Original präsentiert werden.

Zu sehen sind zahlreiche herausragende Beispiele des keltischen Handwerks: Nachbildungen zeigen die spätkeltische Tracht und Kleidung. Der Museumsbesuch ist kostenlos, doch man freut sich über Spenden. Es warten noch viele Funde auf die notwendige Restaurierung. Man kann Pate werden für einen herausragenden Fund! Die Betreuung des Museums erfolgt ehrenamtlich durch Mitglieder des Vereins.

Sonntag im Monat, 14 bis 16 Uhr. Um den Berg ranken sich viele Sagen. Das Oppidum lag nahe an der Grenze, bis zu der die Römer in Germanen vordringen konnten. Seitdem werde das ehemalige Schlachtfeld Todmal und der Hügel, von dem die Verstärkung kam, Helfholz genannt.

In jedem Fall ist die Siedlung die einzige bekannte keltische Befestigung, die bis zum kulturellen Umbruch zur römischen Kaiserzeit existierte. Die Ergebnisse der Grabungen sind seit September in Wetzlar dokumentiert. Die Ausstellung soll nicht nur eine Bestandsaufnahhme dessen sein, was wir inzwischen vom Dünsberg aus keltischer Zeit wissen, sagte Kurator Christoph Schlott von Terra Incognita Institut für kulturgeschichtliche Medien in Frankfurt bei der Eröffnung.

Sie solle vielmehr neugierig machen auf eine verlorene Welt, die genau da vor mehr als Jahren existierte, wo heute Wälder stehen oder sich Neubaugebiete erstrecken. Ein Konzept, das in Wetzlar wohl aufgegangen ist. Mit bislang rund Besuchern seit September ist die Ausstellung laut der Wetzlarer Stadtverwaltung ein voller Erfolg.

Diese Annahme konnte durch archäologische Funde in der näheren Umgebung untermauert werden, so mit dem erst kürzlich freigelegten, fünf Kilometer entfernten römischen Lager bei Lahnau-Waldgirmes.

Es ist im einzelnen noch nicht erforscht, wie die Mauern des Dünsbergs konstruiert waren. Sicher waren sie im Lauf der Jahrhunderte von der späten Bronzezeit im 8. Jahrhundert vChr über die spätkeltische Zeit im 2. Jahrhundert vChr bis in alamannische Zeit im 5. Jahrhundert nChr in verschiedener Art, jeweils nach dem Stand der Wehrtechnik gebaut.

Die Zwischenräume waren mit als Trockenmauer aufgesetzten Bruchsteinen ausgefüllt und dahinter eine breite Erdrampe angeschüttet, davor lag ein Graben.

Es gab etwa 1. Das Kerngerüst der Häuser bestand aus mächtigen Holzpfosten, die in den Boden eingegraben wurden.

Die Löcher haben sich als Erdverfärbungen im Boden erhalten. Am Ostsporn wurden Pfostenlöcher mit einem Abstand von 2,50 x 2,50 Meter gefunden. Am Parkplatz geht man durch ein nachgebautes keltisches Tor , das vom Dünsberg-Verein mit finanzieller Förderung durch das Land Hessen und die Gemeinde Biebertal errichtet wurde.

Das Keltentor ist die freie Rekonstruktion eines Tangentialtores unter Berücksichtigung aktueller Ausgrabungsergebnisse von Tor 4. Neben dem touristischen Aspekt sieht der Dünsberg-Verein das Tangentialtor als Beitrag, die Leistung der damaligen Bewohner und die historische Bedeutung des Dünsbergs einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Durch den Archäologischen Wanderweg wird eines der eindrucksvollsten Denkmäler hessischer und mitteleuropäischer Vorzeit erschlossen.

Er wurde in der Mittellatènezeit Mitte des 2. Die Datierung erfolgt nach Ausdehnung, Funden und den typischen Zangentoren. An Tor 7 ist die Zangenform nur noch undeutlich zu erkennen. Tor 7 ist wahrscheinlich eines der für die befestigten Anlagen der Spätlatènezeit typischen Zangentore. An dieser Stelle biegt der Wall nach Nordwesten aus, um den Kleinen. Hier beginnt der Aufstieg zum mittleren Wall, der bei der Erläuterungstafel gekreuzt wird. Am Steilhang des Berges ist die Befestigungslinie meist nicht mehr als Wall erhalten, sondern nur noch als Terrasse sichtbar, auf der heute teilweise Wege verlaufen.

Im Schnitt dicht nördlich dieser Stelle findet sich dafür ein deutliches Beispiel. Ob der Mauer an den Steilhängen ebenfalls ein Graben vorgelagert war, ist nicht sicher. Sicher bestand er in der entwickelten Frühlatènezeit am Ende des 4. Auf der Höhe von Tor 13 sieht man dann schon den inneren Ring. Dieser im Oval die Bergkuppe umziehende Wall ist wahrscheinlich erstmals in der späten Bronzezeit, der Urnenfelderzeit im 5. Diese führt dann im Bogen auf den Gipfel.

Links sieht man den Fernsehturm, rechts eine Lichtung mit Liegestühlen und schöner Aussicht. Auf den alten Aussichtsturm kann man hinaufsteigen rund 80 Stufen zur unteren Plattform und hat eine herrliche Rundumsicht. Der Weg führt hinunter zu Tor 14 oberhalb des mittleren Walls.

Dieser scheint ursprünglich wie der innere ein geschlossenes Oval gebildet zu haben. Darauf deutet ein Wallrest im Nordosten mit dem Tangentialtor 14 hin.

Von einer älteren Mauerführung stammt offenbar das hier liegende Wallstück mit Tor Auf dem Geländesporn wurden vor allem Fundstücke aus spätrömischer und frühgeschichtlicher Zeit gefunden. Danach hatte der Dünsberg auch zu diesen Zeiten noch Bedeutung als Mittelpunkt für das Umland und trug wahrscheinlich eine alamannische Gauburg als Sitz eines Kleinfürsten. Etwas weiter unten zweimal rechts gehen trifft man auf den mittleren Wall. Hier sind die Mauerreste abgestürzt und der Wall ist nur noch als Terrasse erhalten.

Man kommt zu Tor 10 und Tor Der Weg macht jetzt eine starke Linkskurve zum Tor 5. Von hier könnte man noch einen Abstecher zu Tor 6 einem Zangentor und zur Quelle am hinteren Eulenkopf machen. Diese dritte, heute hangabwärts verlagerte Quelle lag vor Tor 6 hinter dem Strahlenwall bzw. Wieweit sie in die Befestigung eingebunden war, ist noch unklar.

Man kann diese Stelle aber auch auslassen. Der Weg führt dann weiter zu Tor 4 ein Zangentor und Tor 3. Von dort geht man hinunter zum Grinchesweiher. Ungeklärt in ihrer Bedeutung sind die sogenannten Strahlenwälle , die vorzugsweise vor den Toren ansetzen und den Berghang hinunterziehen.

Sie können nicht sämtlich dazu gedient haben, weitere Geländeteile der Befestigung hinzuzufügen - wie es noch für einen Wall oder Ackerrain? Eine abgeschlossene, noch nicht bearbeitete Neuvermessung wird hier vielleicht Klärung bringen. Trotz der Forschungen gerade in den letzten Jahren hält unsere Kenntnis unserer Bewunderung allerdings kaum Schritt. Grabhügel am Südhang des Dünsbergs und einzelne Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit deuten darauf hin, dass schon vor den Kelten Menschen in irgendeiner Form den Berg nutzten.

Doch erst im 8. Zumindest wird das aus Keramik- und Metallfunden geschlossen. Wer jedoch die Erbauer waren, wissen wir nicht - frühe Kelten? Von der Höhenburg zum Oppidum. Die Datierung des mittleren Walles ist ungewiss. Möglicherweise bestand er bereits am Ende des 4. Jahrhunderts vChr, sicher jedoch im 2.

Jahrhundert vChr, aus welchem der Ostsporn die meisten Funde geliefert hat. Seit dieser Zeit ist der Dünsberg eine keltische Stadtanlage. Eine keltische Regionalkultur bildet sich heraus - wahrscheinlicher Hintergrund: Örtlicher Eisenerzabbau und -verhüttung. Mehrere tausend Fundstücke sind Indizien für eine deutliche Zunahme der Bevölkerung. Das Oppidum auf dem Dünsberg war eine Stadt der Bauern. Trotzdem dürften in der Blütezeit Bauernhöfe der Umgebung zugeliefert haben.

Die Gesellschaft der Kelten war also eine agrarische Gesellschaft. Die Felder trugen vermutlich vor allem Gerste, seltener Emmer und Hirse. Das legt auch das Grabungsergebnis aus anderen keltischen Städten nahe. Weben, spinnen, nähen, Möbel bauen, Schuhe anfertigen, Jagdwaffen herstellen, jagen, schlachten. Arbeiten, die vor allem mit einer aufwendigen Technik und einer besonders schwierigen Rohstofflage zusammenhingen, erforderten schon in keltischer Zeit professionelle Handwerker: Rund Münzen sind vom Dünsberg aus unterschiedlichen Herkunftsgebieten bekannt.

Sie bestätigen, dass bereits in vorrömischer Zelt die einheimischen Kelten Geldwirtschaft mit Gold-, Silber- und Kupfermünzen und damit auch Handel betrieben. Anhand der Münzfunde lassen sich Handelskontakte nach Süddeutschland, nach Böhmen, sowie Mittel- und Nordfrankreich, aber auch in das nähere Umfeld des Dünsbergs, z.

Was hatte der Dünsberg als Handelsgut zu bieten?